High-Functioning Autismus

Beim so genannten High-Functioning-Autismus handelt es sich um keine formale Diagnose, sondern vielmehr um eine Ergänzung des frühkindlichen Autismus. Der Begriff wird dann verwendet, wenn die typischen Symptome vorhanden sind, die Betroffenen jedoch eine durchschnittliche Intelligenz (also einen Intelligenzquotienten von mindestens 70) aufweisen und deren zunächst auftretende sprachliche Defizite abnehmen. Heutzutage wird teilweise die Meinung vertreten, dass das Asperger Syndrom und der High-Functioning-Autismus nahezu dasselbe Störungsbild bezeichnen, ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass beim High-Functioning-Autismus meist keine oder kaum motorischen Auffälligkeiten zu beobachten sind.